FAQ Käufer: Immobilien Österreich kaufen

WIDMUNG UND EIGENTUM

Was ist eine „Ferienimmobilie“ und mit welchen Einschränkungen muss der Eigentümer rechnen?

Sie kaufen eine Immobilie zur gewerblichen Nutzung, die auf für touristische Zwecke gewidmeten Land errichtet ist. Infolge können Sie die im Kaufpreis enthaltenen 20% Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend machen. Das setzt eine konsequente Vermietung und Gewinnerzielung im Zeitraum von 20 Jahren voraus.

Was ist der Grund für eine solche Widmung durch die Behörden?

Die Investitionen der örtlichen Behörden in die Schaffung der Infrastruktur des Ferienorts, z.B. Skilifte oder der Ausbau des Skigebiets, sollen durch die Nutzung dieser Anlagen finanziert werden. Es ist daher wichtig, dass Immobilien nicht leer stehen, wenn die Eigentümer diese nicht selbst nutzen.

Kann ich also meine eigene Immobilie selbst gar nicht nutzen?

Sie haben die Möglichkeit sich selbst über die Reservierungszentrale entsprechend des Betriebsführungsvertrages  in Ihr Apartment einzubuchen. Um die Verfügbarkeit zu garantieren, müssen Sie mindestens vier Monate vor Beginn Ihres Aufenthaltes den gewünschten Zeitraum bekannt geben. Auch bei kurzfristigen Anfragen ist der Betreiber bemüht, den Wünschen des Eigentümers nachzukommen, doch werden Sie möglicherweise in einem gleichwertigen Apartment untergebracht.

Bedeutet das, ich investiere in ein Hotel?

Nein, Sie erwerben keine Anteile an einem Hotel. Sie werden ordnungsgemäß im Grundbuch als Eigentümer Ihres Apartments eingetragen. Darüber hinaus erwerben Sie Eigentumsrechte an Anteilen des Grundes und der allgemeinen Bereiche der Liegenschaft, wie u.a. Wellnessbereiche, technische Anlagen, Abstellraum für Skier und Skischuhe, etc.

KAUFVERFAHREN – RESERVIERUNG, ZAHLUNG, KOSTEN UND ÜBERGABE

Ich bin an einem bestimmten Apartment interessiert und befürchte, dass ein anderer Interessent dieses Apartment kaufen könnte, bevor ich alle Fragen geklärt habe. Was soll ich tun?

Damit potenzielle Käufer genug Zeit für die Klärung aller wichtigen Fragen haben, können wir Apartments eine Woche lang unverbindlich reservieren.

Ich habe mich zum Kauf entschlossen – wie geht es weiter?

Der erste Schritt ist die Unterzeichnung eines Kaufanbots, das Ihnen per E-Mail zur Unterfertigung zugeschickt wird. Bei Unterfertigung ist eine Kaution in Höhe von 5% des Nettokaufpreises als Anzahlung zu leisten, die refundiert werden kann, wenn etwa eine Finanzierung zu den üblichen Konditionen in Österreich nicht möglich ist.

Von wem kaufe ich das Apartment – von Kristall Spaces?

Nein. Sie schließen den Kaufvertrag mit der Bauträgergesellschaft ab, die die Grundeigentümerin ist. Der Bauträger zieht VenturePlus AG und Kristall Spaces AG als Bauprojektberater mit umfassender Erfahrung hinzu, um die Umsetzung des Projekts zu unterstützen.

Kann ich die Liegenschaft über eine österreichische Gesellschaft erwerben?

Ja, viele Käufer wickeln den Kauf über eine GmbH ab. Die einzige diesbezüglich zu erfüllende Bedingung ist, dass die GmbH, die die Immobilie erwirbt, einen eingetragenen Geschäftssitz innerhalb der EU haben muss; der Gesellschafter oder Endbegünstigte muss aber (anders als allgemein angenommen) kein EU-Bürger sein.

Und wenn ich verkaufen möchte?

Es bestehen keinerlei Beschränkungen hinsichtlich eines Weiterverkaufs; Sie können Ihre Immobilie jederzeit wieder veräußern.

Was geschieht, wenn der Bauträger, der die Apartments verkauft, während der Realisierung des Projekts in finanzielle Schwierigkeiten kommt?

Der Erwerb von in Planung befindlichen Immobilien in Österreich ist sehr gut abgesichert. Die Zahlung des Kaufpreises für neu errichtete Häuser und Apartments erfolgt in mehreren Raten abhängig vom Baufortschritt. Sämtliche Zahlungen werden an einen Treuhänder getätigt und auf einem Treuhandkonto verwahrt. Die Fortschrittszahlungen werden erst dann an den Bauträger freigegeben, wenn ein unabhängiger, gerichtlich zertifizierter Sachverständiger den betreffenden Bauabschnitt geprüft und den Baufortschritt gegenüber dem Treuhänder bestätigt hat. Die Bauarbeiten beginnen erst, nachdem die finanzierende Bank die Mittel für das Projekt freigegeben hat und das Projekt bis zur Fertigstellung vollständig finanziert ist. Darüber hinaus sind die Mittel für das Projekt zweckgebunden, und das Projekt besteht vollkommen unabhängig von jeglichen sonstigen geschäftlichen Aktivitäten.

Wann werden die Kaufpreisraten zur Zahlung fällig?

  • 15% bei Beginn der Bauarbeiten (einschließlich der Anzahlung in Höhe von 5%), zahlbar binnen 14 Tagen nach Unterfertigung des Kaufvertrages durch beide Parteien
  • 35% bei Fertigstellung des Rohbaus und des Dachs
  • 20% bei Fertigstellung der sanitären und elektrischen Installationen
  • 12% bei Fertigstellung von Fassade und Fenstern
  • 12% bei Fertigstellung der Immobilie
  • 4% bei Schlüsselübergabe
  • 2% nach Übergabe einer Bankgarantie durch den Bauträger an den Treuhänder zur Abdeckung unvorhergesehener Mängel

Wer erstellt die Verträge und handhabt die rechtlichen Aspekte des Erwerbs – wie hoch ist das diesbezügliche Honorar?

In Österreich agiert ein Rechtsanwalt oder Notar als Treuhänder für beide Parteien, Käufer und Verkäufer. In manchen Fällen holt der Käufer von einem eigenen Rechtsanwalt eine zweite Meinung ein – das ist nicht unbedingt notwendig, kann aber zur Beruhigung beitragen. In einem solchen Fall setzt der Rechtsanwalt des Käufers sich direkt mit dem Treuhänder in Verbindung. Das Honorar des Treuhänders beläuft sich auf 3% des Bruttokaufpreises.

Weshalb ist das Honorar so hoch?

Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Weiterverkaufstransaktion trägt der eingesetzte Treuhänder im Zusammenhang mit dem Erwerb einer in Planung befindlichen Immobilie mehr Verantwortung und muss längerfristig mehr Ressourcen einsetzen. Die Aufgaben des Treuhänders umfassen die Erstellung des Kaufvertrags, der Mietvereinbarung, des Administrationsvertrags, etc., in deutscher und englischer Sprache sowie die Erstellung aller Dokumente, die für die ordnungsgemäße Übertragung des Eigentums an den Käufer erforderlich sind. Er ist verpflichtet, unparteiische rechtliche Beratung zu leisten und gemäß den vertraglichen Vereinbarungen die Fortschrittszahlungen einzuheben und die Mittel an den Verkäufer freizugeben. Der Treuhänder vertritt Käufer und Verkäufer während der Errichtung der Immobilie, setzt einen unabhängigen, allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen zur Prüfung des Baufortschritts ein und kümmert sich um alle Aspekte der Eigentumsübertragung.

Wann und wo unterzeichne ich den Kaufvertrag?

Der Kaufvertrag und alle für die ordnungsgemäße Übertragung des Eigentums erforderlichen Dokumente werden in deutscher und englischer Sprache erstellt und im Beisein eines Notars durch Käufer und Verkäufer unterzeichnet. Der Käufer erhält per Post eine Ausfertigung des Kaufvertrags und hat diesen in seinem Wohnsitzstaat im Beisein eines öffentlichen Notars (nicht eines Rechtsanwalts) zu unterzeichnen. Nach Beglaubigung der Unterschrift des Käufers übermittelt der Notar den Vertrag an das Außenministerium, wo der Vertrag mit einer Apostille versehen wird. Die meisten Käufer entscheiden sich dafür, den Vertrag in der österreichischen Botschaft ihres Heimatlandes zu unterzeichnen, da dort auch die Apostille ausgestellt und das Verfahren somit beschleunigt werden kann.

Welche Kosten fallen im Zusammenhang mit dem Erwerb an?

Die Anschaffungsnebenkosten einer Immobilie in Österreich werden auf den Bruttokaufpreis berechnet. Der Käufer zahlt die Vertragserrichtungskosten nachdem der Kaufvertrag unterzeichnet worden ist. Kosten werden wie folgt berechnet und in den Verträgen des jeweiligen Projektes im Detail erläutert.

  • Grunderwerbsteuer: 3,5% vom Gesamtkaufpreis und den Vertragserrichtungskosten jeweils inkl. USt.
  • Eintragungsgebühr: 1,1% vom Gesamtkaufpreis inkl. USt.
  • Vertragserrichtungskosten: 3% + 20% USt (USt. wird refundiert)
  • Notarkosten zur Beglaubigung der Vertragsunterschriften
  • Gerichtskosten, Verwaltungs- und Treuhandgebühren ca. 500 EUR

Wann sind die Anschaffungsnebenkosten zu zahlen?

  • Grunderwerbsteuer: wird nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages in Rechnung gestellt
  • Eintragungsgebühr: wird in Rechnung gestellt, sobald der Eigentümer ins Grundbuch eingetragen worden ist
  • Vertragserrichtungskosten: werden mit Zahlung der 5% Anzahlung in Rechnung gestellt

Muss ich eine Vermittlungsgebühr bezahlen?

Nein, Kristall Spaces verlangt keine Vermittlungsgebühr von den Käufern. Diese Gebühren können auf Käuferseite bis zu 3% betragen, Sie sparen also Geld, wenn Sie eine Immobilie über uns kaufen.

Helfen Sie bei der Vermittlung der Finanzierung?

Ja, sobald ein Kaufanbot „vorbehaltlich Finanzierung“ unterfertigt wurde. Österreichische Banken finanzieren bis zu 55% des Kaufpreises mit einer Kreditlaufzeit von zwischen 15 und 25 Jahren. Manche Banken verlangen eine Kreditbereitstellungsprovision und/oder Bewertungsgebühr in Höhe von 0,5% zusätzlich zu den Notarkosten von 1,5% des im Grundbuch einzutragenden Betrags der Hypothek. Falls erforderlich, kann die Hypothek um die im Zusammenhang mit der Hypothek anfallenden Kosten ergänzt werden. Variable Zinssätze liegen derzeit bei 2%.

Ein österreichischer Hypothekenvertrag muss in der Regel direkt bei der Bank in Österreich unterzeichnet werden. Manche Käufer koordinieren daher diesen Termin mit dem für die Unterzeichnung des Kaufvertrages.

Weshalb gibt es für Fertigstellung und Übergabe keinen fixen Termin?

Wir sind verpflichtet, uns nach besten Kräften um die rechtzeitige Fertigstellung und Übergabe Ihres Apartments zu bemühen. Allerdings sind die Bauarbeiten im hochalpinen Bereich stark von den herrschenden Wetterbedingungen abhängig, und das zur Verfügung stehende Zeitfenster von Mai bis November ist sehr kurz. Darüber hinaus müssen wir uns an die örtlichen gesetzlichen Bestimmungen halten, die zum Beispiel oft Einschränkungen für Bautätigkeiten während der Tourismussaison vorsehen. Daher können wir im Vertrag nur einen voraussichtlichen Fertigstellungstermin angeben, aber dafür keine Garantie übernehmen.   

Parkplätze

Gemeinsam mit jedem Apartment muss mindestens ein Parkplatz gekauft werden.

Gibt es in allen Teilen der Immobilie Wi-Fi und SAT-Anschlüsse?

Ihr Apartment verfügt über einen Internetanschluss über Ethernet-Kabel sowie Wi-Fi. Kabelfernsehen steht in jedem Raum zur Verfügung.

Steht für die Eigentümer ein separater Bereich für die Verwahrung persönlicher Habe (z.B. Skiausrüstung, Bekleidung) zur Verfügung?

Ja, für jedes Apartment steht ein Lagerbereich von mindestens 2 m² zur Verfügung, der vom Kaufpreis mitumfasst ist. Ein entsprechendes Vorhängeschloss ist von den Eigentümern selbst zu beschaffen.

Nutzung von Waschmaschine und Trockner

Die Waschmaschinen und Trocknergeräte verfügen über separate Zähler und können von Eigentümern und deren Gästen genutzt werden.

ÜBERGABE, MÄNGEL, GEBÄUDEGARANTIEN

Wie erfolgt die Übergabe des Apartments?

Sie werden zwei Wochen im Vorhinein über den Termin für die offizielle Übergabe der Apartments informiert. Falls es Ihnen nicht möglich ist, zu diesem Termin persönlich anwesend zu sein, werden der Treuhänder und der unabhängige, gerichtlich zertifizierte Sachverständige Sie vertreten.

Wie sieht es im Fall von Mängeln aus?

Der Bauträger stellt eine Bankgarantie mit einer Laufzeit von drei Jahren zur Verfügung, um unvorhergesehene Mängel abzudecken. Bei Übergabe wird ein Mängelprotokoll erstellt. Alle angezeigten Probleme werden innerhalb von sechs Wochen behoben, sofern die Wohnung leer steht.

Werden die Apartments den Eigentümern schlüsselfertig übergeben?

Zum Zeitpunkt der Übergabe wird das Apartment mit sämtlichen Einrichtungs- und Ausstattungsgegenständen und Geräten ausgestattet sein, die gemäß der Inventarliste und dem vom Eigentümer gewählten Designschema vorgesehen sind.  Die vollständige Einrichtung, einschließlich Geschirr und Besteck, ist vom Kaufpreis mitumfasst. Sämtliche Einrichtungsgegenstände, die für die Vermietung erforderlich sind, sind bereits im Apartment vorhanden, gemäß der Bau- und Ausstattungsbeschreibung, die Ihnen vor dem Kauf zur Verfügung gestellt wird. Die Eigentümer können aus drei qualitativ hochwertigen Designschemas für die Apartments jeweils die von ihnen bevorzugte Ausstattung auswählen.

Gibt es Gebäudegarantien?

Ja, es sind Bankgarantien von Handwerkern hinsichtlich folgender Punkte vorgesehen:

  • 10 Jahre für die Dacheindeckung
  • 5 Jahre für die mechanischen Systeme (Heizung, Elektrik, Aufzüge)
  • 3,5 Jahre für die Restarbeiten, einschließlich der Gebäudehülle
  • 2 Jahre für Elektrogeräte

Darüber hinaus gilt gemäß den österreichischen baurechtlichen Vorschriften für verdeckte Mängel eine Verjährungsfrist von dreißig Jahren.

NACH ÜBERGABE – ERLÖSE AUS DER VERMIETUNG, LIEGENSCHAFTSAUFWENDUNGEN UND EIGENNUTZUNG

Was sind die Aufgaben der Hausverwaltung, und durch wen wird sie bestellt?

Die Hausverwaltung wird von uns zur Vertretung der Wohnungseigentümergemeinschaft vor Übergabe der Apartments bestellt. Die Hausverwaltung stellt die Kosten für Wasser, Strom und Heizung fest und erstellt die jeweiligen Abrechnungen.

Wie hoch sind die Liegenschaftsaufwendungen, und was ist davon umfasst?   

Die Gesamtbetriebskosten des Gebäudes werden unter den Wohnungseigentümern entsprechend den Anteilen am Mietenpool aufgeteilt, basierend auf der Größe der jeweiligen Apartments. Diese Betriebskosten sind monatlich im Voraus zahlbar. Ihr Anteil an den allgemeinen Servicegebühren wird durch einen gerichtlich zertifizierten Sachverständigen auf Basis des für jede einzelne Wohnung bestehenden Nutzwertgutachtens (wie im Kaufvertrag beschrieben) festgestellt. Unserer Schätzung nach werden sich die Liegenschaftsaufwendungen auf etwa EUR 6,- bis 8,– pro Quadratmeter des Apartments pro Monat belaufen. Dieser geschätzte Betrag umfasst folgende Leistungen:

  • Heizung, Wasser und Strom in den Apartments und öffentlichen Bereichen
  • Abfallentsorgung
  • Gebäudeversicherung, Brandschutz
  • Hausmeister, Schneeräumung, Reinigung der allgemeinen Bereiche
  • Schornsteinfeger
  • Wartungskosten
  • Instandhaltung der allgemeinen Bereiche
  • Internet und Kabel-TV
  • Buchprüfungskosten
  • Tilgungsrücklage für künftige Instandhaltung

Nach Jahresende erfolgt gegebenenfalls eine Refundierung bzw. Nachverrechnung.

Wie erfolgt die Vermietung und Betreuung?

Für die gewerbliche Vermietung der Apartments und die Anlagenbetreuung wird eine Betreibergesellschaft mit einem professionellen Team an Mitarbeitern aus dem Hotelgewerbe sowie Sales & Marketing beauftragt. Im Zuge des Kaufvertrages wird Ihnen ein eigener Überlassungsvertrag mit dem Betreiber vorgelegt. Der Betreiber ist bestrebt eine maximale Auslastung zu höchst möglichen Preisen entsprechend dem orts- und konkurrenzüblichen Niveau zu generieren. Die Netto-Mieteinnahmen fließen abzüglich Betreibergebebühren (25%) in den Mietenpool. Nach Quartalsende erfolgt die Abrechnung im Rahmen einer Gutschrift im Verhältnis aller überlassenen Apartments der Eigentümergesellschaft, 14 Tage später erfolgt die Auszahlung an Sie. Nicht zum Poolumsatz gehören Einnahmen aus Nebenleistungen wie Reinigung, Bistro, Shopverkauf, SPA und der Eigenbuchung. Die Administrationskosten werden anteilig entsprechend der Größe der Apartmnts aufgeteilt. Die Bücher werden jährlich geprüft um vollkommene Transparenz zu gewährleisten. Für entsprechende Richtwerte erhalten Sie gerne eine Rentabilitätsprognose.

Mietenpool – Mit welchen Erlösen aus der Vermietung kann ich rechnen?

Alle Apartments sind Teil eines Mietenpools. Somit wird eine Rendite jeweils basierend auf dem individuellem Investitionspreis des Apartments berechnet. Durch den Mietenpool erhalten Sie Ihre Rendite ganz unabhängig davon, wie viel Ihr eigenes Apartment einnimmt. Entsprechende Richtwerte können Sie der Prognose für die Mieterlöse entnehmen.

Welche Kosten fallen bei einem Aufenthalt im eigenen Apartment an?

Eigentümer zahlen lediglich für die Endreinigung des Apartments (abhängig von der Größe) sowie die Kurtaxe. Überdies ist eine Bearbeitungsgebühr von €150 zu entrichten. Eigentümer sind während des Aufenthaltes vom Mietenpool ausgeschlossen, trotz allem sind 10% Umsatzsteuer auf den Wert des vergünstigten Aufenthaltes zu zahlen.

Können sich Eigentümer auch kurzfristig in das eigene Apartment einbuchen?

Ja, das ist möglich. Eigentümer erhalten online Zugang zum Belegungsstatus und können somit stets die aktuelle Verfügbarkeit des eigenen Apartments überprüfen.

Sollte das eigene Apartment frei sein, ist selbstverständlich auch ein kurzfristiger Aufenthalt möglich.

Wie werden Buchungsstornierungen durch den Eigentümer gehandhabt?

Für Gäste und Eigentümer gelten die gleichen Reservierungs- und Stornierungsbedingungen.  Diese finden Sie sowohl auf der Reservierungsbestätigung, als auch auf der Website des jeweiligen Resorts.

Um eine möglichst hohe Effizienz und Rendite zu gewährleisten, ist es wichtig, dass die Eigentümer stets bemüht sind die Buchungs- und Stornierungsregeln einzuhalten.

Können Gäste auf dem Sofa übernachten?

Ja, das Sofa im Wohnzimmer kann als Schlafplatz für zwei weitere erwachsene Personen hinzugebucht werden.

Es ist jedoch zu beachten, dass bei 1-Schlafzimmer Apartments der Eigentümer (nach Absprache mit dem Betreiber).

Das Apartment insgesamt mit 4 Personen belegen lassen kann, obwohl der Betreiber hier nur eine maximale Gästebelegung von 3 Personen vorsieht.

Wer übernimmt meine Buchführung?

Wir haben mit einem österreichischen Steuerberatungsunternehmen, das auf touristisch genutzte Immobilien spezialisiert ist, sehr faire Bedingungen für die Handhabung der steuerlichen Agenden ausverhandelt. Im Zuge des Kaufverfahrens können Sie diese Steuerberater beauftragen, die dann ihre Umsatzsteuerregistrierung in Österreich vornehmen, Sie hinsichtlich der steuerlichen Aspekte während des Kaufprozesses beraten und künftig Ihre Umsatzsteuer- und Einkommensteuererklärungen betreuen werden.

Was muss ich über das örtliche Steuersystem wissen?

Die örtlichen Behörden heben für das Land, auf dem das Gebäude errichtet ist, Grundsteuer ein; als Miteigentümer der Liegenschaft sind Sie direkt zur Zahlung eines entsprechenden Anteils verpflichtet. Der Betrag der Grundsteuer wird von der Gemeinde jährlich vorgeschrieben.

 

Top-Events im Kühtai und Hochoetz

Die beiden Skidestinationen Kühtai und Hochoetz begeistern Ski- und Snowboard-Fans aus aller Welt. Neben Schneesicherheit und einer enormen Auswahl an herrlichen Abfahrten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, überzeugen auch Top-Veranstaltungen abseits der Pisten. Neben regelmäßig stattfindenden Events wie Nachtskilauf oder Hüttenzauber mit Live-Musik, stechen einige Highlights besonders hervor.

Mondzauber – die Nightskishow in der Skiregion Hochoetz

Am 24. Februar und am 23. März 2016 findet die legendäre Mondzauber-Nightskishow in der Skiregion Hochoetz statt. Ab 20:30 Uhr präsentieren die örtlichen Skilehrer Ihr hervorragendes Können bei außergewöhnlichen Demofahrten vom Feinsten. Eine spektakuläre Show der Künstlergruppe Pyroterra aus Prag verwandelt mit Feuer, Pyrotechnik und LED-Einflüssen die Szenerie in eine unwirkliche Kulisse. Geniale Freestyler, junge Wilde auf der Schanze und unerschrockene Paragleiter versetzen die Zuschauer ins Staunen. Eine Fahrt der Pistenbullys sowie ein großes Feuerwerk bilden den krönenden Abschluss eines gelungenen Show-Abends, bevor eine Live Band direkt an der Bergstation einheizt.

Gratis-Nachtskilauf in Ochsengarten

Skifahren nach Feierabend, bei sternenklarem Himmel, übt eine ganz spezielle Faszination aus. Zwischen 19. Jänner und 5. April 2016 kann man dieses Vergnügen beim Balbachwiesenlift in Ochsengarten sogar kostenlos genießen. In der Zeit von 20 bis 22 Uhr ist die Abfahrt exklusiv für den Nachtskilauf geöffnet.

„X–Day“ im Kühtai: Ski- und Boardercrossbewerb für Schulklassen

Am 4. Februar 2016 geht es wieder ans Eingemachte: Mehr als 1.500 Schülerinnen und Schüler kämpfen beim großen Ski- und Boardercrossbewerb um den Sieg, oder nehmen an Slopestyle-Workshops, geleitet von professionellen Trainern, teil. Da ist auch den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern ein Adrenalinkick gewiss.

Shred Down Austrian Masters am 26. Feber 2016 im Kühtai

Die Shred Down Austrian Masters haben sich vom Geheimtipp zum absoluten Pflichttermin in der Snowboard-Szene entwickelt. Als generationsübergreifende Sportveranstaltung von und für Snowboarder in gewohnt lockerer Atmosphäre warten auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben Preisgeld auch hochwertige Sachpreise, Wildcards zu Top-Events sowie wichtige Weltcuppunkte. In jedem Fall pushen sich die Shredder beim Halfpipe- und Big Air-Event gegenseitig zu Höchstleistungen! Und nicht zu vernachlässigen ist selbstverständlich die legendäre Party am Abend.

The Jump: Britische Promis wagen den Absprung

Nach den großen Erfolgen von „The Jump“ erfährt das beliebte TV-Format des britischen Senders Channel 4 eine weitere Auflage – diesmal exklusiv im Kühtai. Dabei trainieren britische Promis besonders hart im verschneiten Tirol für einen perfekten Skischanzen-Sprung. Channel 4 strahlt die Bewerbe nicht nur aus, sondern wird auch mit einigen Live-Schaltungen dabei sein. Eine spektakuläre Show ist garantiert. Am 18. Jänner 2016 geht’s los!

Die kulturelle Geschichte der österreichischen Küche

„Du bist, was du isst.” Nimmt man die unterschiedliche Mentalität und die variierenden Essgewohnheiten von bestimmten Ländern genauer unter die Lupe, erkennt man, dass dieses bekannte Zitat sehr wohl eine tiefere Bedeutung mit sich bringt. Was würden wohl die regionalen Spezialitäten und Köstlichkeiten Österreichs über seine Einheimischen verraten? Es ist unbestreitbar, dass die ÖsterreicherInnen ihre einheimische Küche lieben und für richtige GenießerInnen gehalten werden.

Essen ist und bleibt Teil der Identität sowie des Zugehörigkeitsgefühl: zu unseren Familien, unserer Kultur und unserer Nation. Für die Briten sind “Fish and Chips” (Fisch und Pommes) eine urbildliche Speise, für die Amerikaner sind es die Hamburger, für die Japaner Sushi und für die Österreicher ist es natürlich – das Wiener Schnitzel.

Kulinarische Spezialitäten sind gewissermaßen nationale und regionale Wahrzeichen und offenbaren viel über die Werte eines Landes und die Offenheit zu anderen Kulturen. So kann es passieren, dass eine chinesische Frucht (die Marille) mit einem pflanzlichen Produkt aus Südost Asien (Zucker) kombiniert wird und sich jene Kombination durch eine spezielle böhmische Vorbereitungsmethode zu einer kulturellen Köstlichkeit im österreichischen Wachau Dorf entwickelt, die als Marillenknödel bezeichnet wird!

Viele der Rezepte und Speisen, die als Österreichs kulinarische Spezialitäten angesehen werden, wären ohne interkulturellen Dialog niemals entstanden. Die ÖsterreicherInnen zeigten immer schon ein Talent für das Experimentieren und Verbinden von unterschiedlichsten kulturellen Einflüssen auf einem Teller. Österreichs Speisekarten können als Kulturgeschichte Europas gelesen und als Reise in die Vergangenheit gedeutet werden!

Nimmt man zum Beispiel das berühmte Wiener Schnitzel: Den wenigsten ist bekannt, dass seine Wurzeln nicht in Wien, sondern in Venedig liegen. Bereits im 16. Jahrhundert frittierten italienische Köche Fleisch in einer Brotkrumenkruste und die jüdische Population tat dies im damaligen Konstantinopel sogar noch früher. Der Legende nach wurde diese Art von frittierten Fleisch um 1857 vom österreichischen Feldmarschall Count Radetzky in seine Heimat gebracht. Während des späten Kaiserreichs wurde das Rezept von österreichischen Chefköchen perfektioniert und zu dem gemacht, was es heute ist: eine einzigartige österreichische Delikatesse.

Feldmarschall Count Radetzky

Eine Mehlspeise, die weit über den Grenzen Österreichs wegen ihres guten Geschmacks beliebt ist, ist die Linzer Torte. Die Torte wurde nach der Hauptstadt Linz in Oberösterreich benannt und ihr Rezept soll das erste Kuchenrezept in schriftlicher Form gewesen sein. Bekanntheit gewann die Torte zum ersten Mal in 1822, als ein Bäcker von Franconia für Katharina Kress, die Witwe eines verstorbenen Linzer Konditors, zu arbeiten begann. Ihre Zusammenarbeit war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Heute ist die Linzer Torte genauso bekannt wie die Sacher Torte und als köstliches, repräsentatives Souvenir der Stadt Linz definitiv nicht weniger beliebt.

Obwohl der Schokoladenkuchen nicht in Wien erfunden wurde, stammt die legendäre Sacher Torte sehr wohl aus der schönen österreichischen Hauptstadt. Sie wurde zum ersten Mal vom Bäcker Franz Sacher im Jahr 1832 gebacken und wurde durch ihren einzigartigen Geschmack und ihr Design bei den Einwohnern Wiens beliebt. Frank Sachers Sohn, Eduard Sacher erntete schließlich den Erfolg für die perfektionierte und berühmteste Torte der Welt und bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Name „Sacher” überall zum Markennamen.

In Vorarlberg, dem Bundesland im Westen Österreichs, wird der berühmte, geschmackvolle Bergkäse hergestellt. Käse stammt ursprünglich aus dem mittleren Osten, wo die Nährstoffe der Milch bereits in der Steinzeit als essentiell angesehen wurden. Das Rezept für den Bergkäse entwickelte sich in den westlichen Gebirge Österreichs aus rein praktischen Gründen: frische Milch war sehr günstig und einfach zu erhalten und Käse wurde nicht so schnell alt, sodass man lange in hohen, unbewohnbaren Alpenregionen überleben konnte. Die große Vielfalt an Käsesorten verdanken wir unterschiedlichen Gräsern und Kräutern, die auf den Alpenweiden wachsen.

Eröffnung der Skisaison in den Tiroler Skigebieten

Während sich der Sommer langsam dem Ende zuneigt und in den sonnigen Urlaubsorten am Meer Ruhe einkehrt, bereiten sich die Skigebiete Tirols auf die Eröffnung der Wintersaison vor. Zum Teil hat die Skisaison sogar bereits begonnen, also haben wir für Sie einige interessante Informationen zu den Top drei beliebtesten österreichischen Skigebieten in der idyllischen Tirolregion zusammengefasst.

Sölden – 10. Oktober 

Je nach Schneebedingungen gibt es bereits einige geöffnete Pisten am Gletscher in Sölden, die einfach und schnell durch Lifte von 8 Uhr bis 15:30 Uhr zu erreichen sind und wer am Ende des Tages keine Lust mehr auf eine Abfahrt hat, kann von der letzten Talfahrt um 16 Uhr Gebrauch machen. Am 10. und 11. Oktober feiert der Rettenbach Gletscher eine große Eröffnungsfeier und bietet gratis Testfahrten auf qualitätsreichen Marken Ski- und Snowboard-Equipment an. Bis zum 14. November sollten dann alle Pisten geöffnet sein.

Obergurgl Schnee in September - Kristall Spaces

In Sölden, einem der führenden Skigebieten in Österreich, ist bei 146 km Pisten für jeden, egal ob Anfänger oder Profi-Skifahrer, was dabei und eignet sich vor allem für die abenteuerlichen, fortgeschrittenen Skifahrer. Regulär findet im spektakulären Stadium des Rettenbacher Gletscher der Riesenslalom, das erste Event des Weltcups, statt. Das Live-dabeisein, während tausende Menschen am Berg mit den weltbesten SkifahrerInnen mitfiebern und Après Ski feiern, ist für alle UrlauberInnen ein spannendes Ereignis.

Kühtai – 27. November

Obwohl Kühtais Pisten das ganze Jahr über befahren und für Fotoshootings von Sportmagazinen genutzt werden können, befindet sich das Skigebiet ab dem 27. November, wenn alle Pisten und Lifte geöffnet werden, so richtig in der Blüte der Skisaison. Dann können Pisten ab 9:00 Uhr befahren und Lifte von 9:00 Uhr bis 16:15 Uhr benutzt werden.

Kühtai bietet bei 41 km langen Pisten (80 km mit Oetz) nicht nur einfach blaue, rote und schwarze Abfahrten, sondern auch Freestyle- und Funparks, sowie eine sichere Umgebung für Kinder. Egal ob Snowboarden oder Skifahren, in Kühtai finden sich auch für die ExpertInnen spannende Abfahrten und tolle Herausforderungen. Das in 2200 Meter Höhe liegende Skigebiet verpricht sogar auf den tiefstgelegenen Pisten durchgehend von November bis Mai gute Schneebedingungen.

St. Anton – 4. Dezember 

St. Anton ist zwar in erster Linie für seine exzellente Wintersportregion bekannt, jedoch wird die Gemeinde Tirols auch ihrem Ruf als Party- und Après Ski-Gebiet mehr als gerecht. Die Skisaison beginnt ab 4. Dezember mit einem dreitägigen Ski- und Musikfestival, dessen Highlight definitiv  das Konzert der 80’s Sängerin Kim Wilde am 5. Dezember sein wird.

Ist die Skisaison in St. Anton erstmal eröffnet, ermöglichen 97 Lifte und Gondeln Zugang zu den 350 km präparierten Pisten und 200 km schwereren Abfahrten abseits der Piste. Es ist für jeden was dabei! Während sich das Skigebiet einerseits besonders für ExpertInnen eignet, bietet es andererseits die besten Kinder-Skischulen in den Alpen. Und natürlich gibt es noch die berühmte Après-Ski Szene am Abend, die man nicht verpassen sollte!

Kristall Spaces verkauft Ski-Appartements in allen drei Skigebieten. Kontaktieren Sie uns noch heute und wir helfen Ihnen ein Luxus-Appartement in einem der traumhaften Wintersportregionen zu erwerben!

Der perfekte Zeitpunkt, eine österreichische Ski- Immobilie zu besitzen und an Gäste weiter zu vermieten!

Eine Statistik des Tiroler Tourismusverbands zeigt eine erhöhte Touristenanzahl im Zeitraum von November 2014 bis Ende April 2015. Immer mehr Reisende wählen Tirol als ihr Urlaubsziel!

Während der Wintermonate 2014/15 ergab sich ein Anstieg der Besucheranzahl in Tirol von 4%. Dies entspricht insgesamt rund 5.6 Millionen Urlauber! Die 5.6 Millionen Gäste trugen außerdem zu 25.9 Millionen Übernachtungen bei, was ebenfalls in einer Erhöhung von 2.1% pro Jahr resultiert.  Quelle: Tirol Werbung

Haus kaufen in Österreich - Ski Immobilien von Kristall Spaces

Einer der Schlüsselfaktoren ist vor allem die große Anzahl der jährlichen deutschen Touristen in der Region. Doch während die Zahl der Deutschen nur um 4.4% stieg, ergab die Statistik eine Erhöhung aller Urlauber aus verschiedenen Nationen, wie zum Beispiel den Niederlanden, der Schweiz oder Großbritannien.

Auch Kristall Spaces konnte eine solche Zuwachsrate, basierend auf eigenem Datenmaterial sowie der Rücksprache mit den Betreibern unserer früheren und aktuellen Hotelprojekte, bestätigen. Unsere Appartement-Besitzer und ihre jeweilige Hotel-Betreiber konnten gute Mietrendite vermerken!

Erwähnenswert ist die Rate der chinesischen Urlauber, welche im Jahresvergleich zu einer Gesamterhöhung von 55% aller Touristen führte.

Wie vorhergesehen gab es eine drastische Verringerung der Gästeanzahl aus Russland. Die Reduzierung beträgt rund 35% sowohl im Bezug auf Gäste als auch auf Übernachtungen.

Die Anzahl der Gäste aus anderen Nationen wie Belgien, Italien, Tschechien und Polen zeigten wiederum einen deutlichen Zuwachs. Die Anzahl der ItalienerInnen stieg sogar um 10%.

Aber welche Art von Unterkunft in Tirol wird von Urlaubern deutlich bevorzugt? Ferienwohnungen mit einem flexiblen Vermietungs- und Betreibermodell – wie sie von dem Projektentwickler Kristall Spaces errichtet werden!

Ein weiterer guter Grund noch heute in eine österreichische Immobilie zu investieren!

Luxus Appartements in Ötz zu verkaufen

Schon bald wird Kristall Spaces die Verkaufs-, und Marketing-Phase für einen Luxus Appartement-Resort in Oetz, einem beliebten Ferienziel im Ötztal, sowohl im Winter als auch im Sommer, nur 30 Minuten von Innsbruck entfernt, einleiten.

Highlights:

  • 50 ein, zwei und drei-Zimmer Luxus Appartements
  • 500m2 Spa in sonniger Lage
  • 100 Meter von einem neuen 8-Personen Skilift entfernt
  • Tiefgarage
  • Restaurant und Bar
  • Geführt von einem international renommierten Betreiber
  • Baubeginn 2016 bis 2017

Ötz ist ein 2 Saisonen Touristen Ziel mit circa 400 000 Übernachtungen per Jahr.

Die Ortschaft wird schon lange Zeit mit Winter- und Sommer- Alpinsport assoziiert und beeindruckt besonders durch seine atemberaubende Natur, kulturellen Museen und Galerien und seine einzigartige Atmosphäre.

Es ist die Quintessenz eines Tiroler Dorfes. Die im gothischen Stil erbaute Kirche, wird von einigen der schönsten Plätze Tirols umgeben, unter anderem der Piburger See (einer der schönsten Orte in Tirol, um picknicken oder schwimmen zu gehen) die Auer Klamm Grotte und einige der höchsten Wasserfälle Österreichs.

Immobilien in Ötztal - Kristall Spaces

Ötztal hat eine der stärksten Sommersaisonen Tirols.

Es liegt an den Ufern der Ötztaler Ache, welche durch das gesamte Tal läuft, und wo sich einige der höchsten Bergspitzen Österreichs, unter anderem die Wildspitze (3770 m), erstrecken,  Außerdem findet man dort zwei  wunderschöne Gletscherskigebiete in Sölden und Obergurgel.

Wenn der Schnee zu schmelzen beginnt, öffnet sich ein hoher Bergpass am Ende des Tales, der die Überfahrt von Obergurgel in das Passeiertal und nach Meran in Italien ermöglichen.

Mit so vielen Angeboten an Sommer und Winter Aktivitäten und den exzellenten öffentlichen Verkehrsverbindungen , repräsentiert Ötz eine wundervolles Investition als vermietbare Immobilie mit freier Eigentümer-Benutzung.

Im Winter bietet es viele Optionen zum Skifahren an: Probieren Sie zum Beispiel die neue 8-Personen Gondel der Acherkogelbahn, welche mit dem Skigebiet Hochötz ( 27 km Pisten, 11 Lifte inklusive 2 Gondeln) verbunden ist, oder Sie entscheiden sich für eine kurze Busfahrt nach Kühtai (44 km Pisten Pisten) – Österreichs höchst gelegenster Wintersportort auf 2020 Metern Höhe.

Luxus Appartements in Ötz zu verkaufen

Die Acherkogelbahn befindet sich nur 100 m von den Appartements entfernt und ist in nur 3 Gehminuten zu erreichen.

Oder probieren Sie die Pisten auf dem Rettenbach- und Tiefenbachgletscher in Sölden aus. Bei allen Optionen wird Ihnen die beste Pistenqualitöt geboten.

Auch im Sommer werden Sie über die Vielfalt und Qualität der Freizeitangebote staunen! Von Rafting und Canyoning, über Gletscher-Touren, Mountainbiken, Hochseilgärten und Klettern bis hin zu den renommiertesten Wellness Anlagen der Welt, finden Sie jede Menge Spaß und Entspannung. Es gibt viele Möglichkeiten an professionell geführten Kursen teilzunehmen.

Wenn Sie auf der Suche nach uneingeschränkten Adrenalin-Kicks sind, so besuchen sie die Area 47. ( www.area47.at ) Die Area 47 wird als der Ort beschrieben, an dem Natur und hoch entwickelte Technologien zusammenwirken, um außerordentliche Erfahrungen für Alle zu ermöglichen.

Wenn Sie also gerne mehr über den Besitz eines Luxusappartements in Ötz erfahren möchten, dann kontaktieren Sie uns noch heute.

Sommer in den Bergen

Viele Städte und Dörfer Tirols leben von ihren anhaltenden Traditionen und Bräuchen in den Sommermonaten. Je nach Region und Interpretation einzelner Traditionen, werden verschiedene Bräuche immer noch zelebriert und an zukünftige Generationen  weitergegeben.

Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten traditionellen Sommerfeste des schönen Land Tirols in Österreich.

Mai

Mit dem berühmten Maifest und dem prunkvollen aufgestellten Maibaum kommen in den Tiroler Dörfern zum ersten Mal richtige Sommegefühle auf.

Die Tradition besagt, dass alle Nachbardörfer versuchen den Maibaum anderer Dörfer zu fällen, zu stehlen und ihn über Nacht zu behalten, um ihn am nächsten Morgen für Bierfässer einzutauschen.

Der Brauch des Maibaum-Klettern, erfreut heutzutage nicht nur mehr die jungen Männer, die diese Herausforderung damals meist annahmen, um die zuschauenden Damen zu beeindrucken, sondern Kinder jeglichen Alters. In Zirl gab es 2012 eine 7-Jährige, die es schaffte bis zur Spitze des glatten Maibaums, dessen Rinde abgeschnitzt wird, hochzuklettern, noch bevor es die ausgewachsenen Männer schafften.

Das Gauderfest, Österreichs größtes volkstümliches Frühlingsfest, findet am ersten Mai-Wochenende in Zell am Ziller statt. Die 500 Jahre alte Tradition veranlassen Jung und Alt bei dem feierlichen Umzug teilzuhaben. Außerdem bietet das bunte Treiben musikalische Unterhaltung, Sportwettbewerbe und deliziöse Naschmärkte. Üblich ist, dass der Landeshauptmann von Tirol den Umzug eröffnet und das, speziell für das Fest gebraute Zillertaler Bier aus einem Fass zapft. Das Touristenbüro Zell-Gerlos bietet für diese Feierlichkeiten eine B&B Unterkunft für 3 Nächte und ab €170 pro Person, inklusive Backstage Eingang. Der Hin- und Rückflug ist jedoch nicht inkludiert. Beginnend am 30. April bis 3. Mai 2015.

June

Die Sonnenwendefeier im Juni und das konventionelle Bergfeuer anzünden ist eine der ältesten Sommer-Traditionen in den Alpen und wird noch immer stark praktiziert. Der zelebrierte Brauch der riesigen Herz-Jesu Feuer stammt aus dem Jahr 1796 und erinnert an den Eid und die Verehrung Tirols des Heiligsten Herz Jesu, um sich von den einmarschierenden französischen Truppen zu schützen. Die Interpretation jenes Brauches ist von Ort zu Ort verschieden.

In St Johann, einer Stadt in den Kitzbühel Alpen, repräsentieren die Sonnenwende- Feuer die Macht der Sonne, um Böses von Bürgern und Viehbestand fernzuhalten. Eine der beeindruckendsten Gegenden ist die Zugspitzarena. Auf den Berggipfeln der Zugspitze, Wetterstein- und Ammergebirgr, Lechtaler Alpen und der Mieminger Kette gab es 8000 Feuer zu bestaunen. Im März 2010 wurde das Ehrwald Bergfeuer von UNESCO auf die immaterielle Kulturerbe Liste Österreichs gesetzt.

Juli/August – Dorffeste

Jede kleine Ortschaft, jedes Dorf und jede Stadt in Tirol hat sein ganz eigenes Dorffest, das im Juli und im August gefeiert wird. In traditionellen Trachten, Dirndln und Lederhosen genießen die Einheimischen und die Touristen die Unterhaltung der Blaskapelle und  erfrischendes, heimatliches Bier und Schnaps.

Zu den bekanntesten Dorffesten gehören unter anderem die von Seefeld (27.07.15),  Mayrhofen (31.07.15), Kitzbühel (01.08.15) und in dem Tal Wildschönau (06.08.15). Es gibt noch viele andere Sommefeste in Tirol, sei es das Strudelfest für Feinschmecker in Seefeld, das Knödelfest in Hall oder der Blumenumzug in Kirchberg.

Begeben Sie sich Anfang August nach Kitzbühel, um an den Sommenachtsfesten in den gepflasterten Gassen des altertümlichen Stadtzentrums teilhaben zu können. An jeder Ecke gibt es musikalische Unterhaltung und Warenstände füllen die Gassen.

September – Almabtrieb

Der Almabtrieb ist eines der größten traditionellen Feste Tirols. Die Rinder werden nach einem langen Sommer auf der Alm wieder nach Hause ins Dorf getrieben. Über 40 Viehtriebe finden Anfang September bis Mitte Oktober in Tirol statt. Die Kühe werden kunstvoll mit Blumenkränzen und Glocken geschmückt und von den Hirten und Milchmädchen vom Berg ins Tal geführt.

Das Läuten der Glocken ist meist schon in der Ferne zu hören und die Dorfbewohner machen sich bereit, die prachtvollen Tiere in Empfang zu nehmen. Auf den eigentlichen traditionellen Almabtrieb folgen musikalische Unterhaltung, Tanz und guter Schmaus.

Einer der beliebtesten Almabtriebe findet am Samstag, den 19. September 2015 in Söll in der Wilder Kaiser Region statt.

Immobilien in Zell am See & Saalbach: Neuigkeiten

Noch ein guter Grund, um Immobilien in Zell am See zu kaufen.

Es soll eines der größten Skigebiete der Welt werden:  Der Skicircus im Salzburgerland wird bis nach Tirol erweitert und mit den Skigebieten Kaprun und Zell am See verbunden. Doch die Frage, die wir uns alle bislang stellen: Ist groß unbedingt besser?

Immobilie Zell am See

Nächste Wintersaison sollen die Skicircus-Gebiete Saalbach, Hinterglemm und Leogang mit Fieberbrunn verbunden werden. Außerdem sollen auch die nachbarten Skiregionen Zell am See und Kaprun mit dem Riesen Skigebiet zusammengeschlossen werden. Das würde eine Fläche von 380 km der gesamten Pisten bedeuten, welche das verknüpfte Skigebiet zu einem der größten Skigebiete der Welt machen würde. Der Skicircus würde dann unter anderem dem französischen verbundenen Skigebiet Espace Killy (300 km) entsprechen und wäre etwas kleiner als die berühmten Skiregion Les3Vallees (600 km) und Portes du Soleil (650 km) in Frankreich und der Schweiz.

Der erste Schritt des Projekts “TirolS” wird sein, Fieberbrunn in Tirol mit den Skigebieten des Salzburgerlands im Winter 2015 /16 zusammenzuschließen.

“Die Liftgesellschaft von Fieberbrunn investiert rund 20 Millionen Euro. Diese Investition wird die ganze Ski Region in ihrer Größe, sowie in ihrem Wert, in einem Quantensprung erhöhen. 40% der Kosten werden aus eigenen Finanzen genommen, der Rest wird von Banken entgegengebracht und unterstützt, was somit bezeugt, dass alle Bedingungen der Durchführung des weitläufigen Skigebiets entsprechen und akzeptiert wurden.”, verriet ein Beteiligter des Projekts.  Eine Doppelmayr 10-Personen Gondel wird als Verbindung zwischen den Skigebieten dienen. Durch diesen Gondellift wird ermöglicht, 2600 Personen pro Stunde zu transportieren.  Noch dazu wird eine neue 3,5 km lange und 780 m breite künstlich beschneite Piste ausgearbeitet.  Zusammengefasst wird der Skicircus in Salzburg in der ersten Phase des Projekts auf 240 km Pistenfläche und 68 Lifte erweitert.

Doch geht es hier nur um die Vergößerung eines Skigebiets?   Die Betroffenen bestätigen, dass dies nicht der Fall ist und betonen, dass jedes Skigebiet seine eigenen Qualitäten mitsichbringt, aber dass eine Verknüpfung der einzelnen noch bessere Skimöglichkeiten bieten wird.

Eine gute Infrastruktur der Lifte spielt im Winter, sowie im Sommer, in der ganzen ökonomischen Entwicklung der Alpenregion eine sehr wichtige Rolle.

Neben der Vereinigung der Skigebiete Fieberbrunn und des Skicircus in Salzburg, sollen auch Saalbach und Zell am See / Kaprun ganz miteinander verbunden werden. Nachdem es zwischen diesen beiden nah aneinander liegenden Skigebieten bereits eine Piste gibt, wurde jetzt auch in den Bau eines Liftes eingewilligt.

Der Lift wird zwischen der Schmittenhöhe zum Glemmtal verlaufen. Im Januar 2015 wurde die Bewilligung für den Bau gegeben.  Der Lift wird aus mehreren 10-Personen Gondeln mit zwei Stationen bestehen und wird 25 Millionen Euro kosten.

Dr. Erich Egger, Vorsitzende der Liftgesellschaft, betont, dass durch diese Verbindung zwischen Schmitten und Glemmtal eine neue wettbewerbsfähige Era der exklusivesten Skigebiete Zell am See-Kaprun, Saalbach-Hinterglemm und Leogang, beginnt.

Erste Eindrücke von Kühtai

Die Fahrt hinaus nach Kühtai erinnerte mich an Maine in den USA: Schneebedeckte Straßen und ein Gebirgsbach, der neben der Straße dahinplätscherte.

Es war das Gefühl, in der Wildnis zu sein, das meine Phantasie anregte und ich erwartete, dass jeden Moment ein Elch über die Straße laufen könnte. Dabei waren wir gerade mal 10 Minuten vom Bahnhof Oetztal entfernt.

Mein Gastgeber war ein Kühtai-Kenner – ein Chemie-Lehrer aus Innsbruck, der in Sölden praktisch auf Skiern geboren wurde und sich dank seines Tiroler Skipasses jeden Tag ein anderes der Top-Skigebiete aussuchen konnte, wenn ihm danach war. Aber er und seine Freunde lieben Kühtai, weil hier „der Schnee am besten ist“, sobald man aus dem ersten großen Lift aussteigt.

Die Atmosphäre ist entspannt und weitläufig. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal vom höchsten Punkt der Dreiseenbahn zum Fuß des Gaiskogelifts gefahren bin und nicht ein einziges Mal wegen anderen Skifahrern abbremsen oder ihnen ausweichen musste. Es stimmt also, was man sich erzählt – Kühtai fühlt sich an, als wäre man in seinem eigenen privaten Skiresort.

Auch der Schnee war exzellent. Wir fuhren zwar erst gegen 2 Uhr am Nachmittag los, aber es war immer noch kalt und der Schnee war nicht schwer oder sulzig, als wir die Pisten förmlich hinunterflogen.

Kein Matsch, Sulzschnee oder zusammengeschobene Schneehäufen mit Eis darunter, sondern Pisten, die so gleichmäßig sind, dass verschiedene Ski-Teams – unter anderem aus den USA und Australien – hier am Hang trainieren.

Auch Snowboarder, die in Gruppen herumsitzen und über Jägermeister-Bull und die Musik in ihren Kopfhörern philosophieren, findet man eher selten, denn die sind alle im K-Park – einem von Österreichs größten Snowparks mit einer riesigen Halfpipe und jeder Menge großer Kicker und Slider.

Ich liebäugelte mit einem der großen Kicker, verschob meinen Sprung aber auf später und wir fuhren weiter Richtung Tal, von wo man einen weiten Blick auf die herrlichen Berggipfel der Umgebung hat.

Wir testeten die Nordhänge und wagten uns auch auf die Südseite, wo in der Nacht zuvor der Nachtskilauf stattgefunden hatte. Die Abfahrten von der Hochalterbahn waren genau nach unserem Geschmack. Hier gab es praktisch keine Warteschlangen an den Lifteinstiegen, obwohl wir an einem Donnerstag Nachmittag im März da waren, also immer noch in der Hochsaison.

Später genossen wir bei einem Weißbier in Kühtai den spektakulären Ausblick und ich sprach mit meinem Gastgeber darüber, einen der Kicker im K-Park auszuprobieren. Einer, den man mit mindestens 60 km/h anfahren muss, um genug Speed für die 6-Meter vom Absprung bis zur supersteilen Landebahn zu haben, wie mir mein Lehrer bereitwillig erklärte, obwohl ich schon über 40 war, ohne Helm fuhr und er sicher keine Lust hatte, mit mir einen Tag im Innsbrucker Krankenhaus zu verbringen.

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Mein Gesamteindruck war sehr gut.

Ich bin schon in unzähligen mittleren Skigebieten gefahren und habe immer wieder versucht Kühtai mit ihnen zu vergleichen, aber es ist einzigartig. Ich mochte die auch am Nachmittag noch perfekt präparierten Pisten und die Tatsache, dass ich sie fast für mich allein hatte.

Die Stimmung ist wesentlich entspannter, als in den großen und bekannteren Skigebieten, obwohl Kühtai nur eine gute halbe Stunde von Innsbruck entfernt ist. Die hervorragende Erreichbarkeit über den Innsbrucker Flughafen, die einen am Tag der Anreise noch auf der Piste sein lässt, macht Kühtai auch für den Immobilienkauf in Österreich sehr interessant.

Nebenbei: Ich habe mich dann doch gegen einen Sprung über einen der Kicker im K-Park entschieden, obwohl auch das Krankenhaus nah gewesen wäre.

Ischgl vs St. Anton – welches Skigebiet ist besser?

St. Anton ist schon seit langer Zeit mein Lieblings-Skigebiet. Im Dezember 2006 war ich dort das erste Mal mit ein paar Freunden auf Ski-Urlaub. Und obwohl nicht alle der Skipisten geöffnet waren, hatten wir eine wundervolle Zeit und jede Menge Spaß. Dazu trug natürlich auch das große Angebot an Aprés-Ski Lokalen bei. Also wurde es für mich und meine Freunde zur Gewohnheit jährlich Urlaub im abwechslungsreichen St. Anton zu machen.

Letzte Saison wollten wir etwas Neues versuchen und buchten unseren Urlaub im schönen Skigebiet Ischgl, das nur 40 Minuten von St. Anton entfernt liegt. Ischgl bietet eine ähnliche Mischung aus hervorragenden Skipisten und einer großartigen Auswahl an Après-Ski Möglichkeiten. Doch kann dieser neue Mitstreiter unserem Favoriten St. Anton das Wasser reichen?

Wir haben einige wichtige Faktoren für einen qualitativen Skiurlaub genauer unter die Lupe genommen und uns für St. Anton als das geeignetere Skigebiet entschieden. Folgende Kriterien zeigen euch warum…

Großes Angebot an Unterkünften

In dieser Kategorie hat St. Anton leichtes Spiel, denn der idyllische Wintersportort bietet eine riesen Auswahl an Unterkünften. Von kleinen bescheidenen, aber hochwertigen Gasthäusern, über Appartements und traditionellen Chalets, zu erstklassigen Hotels, findet der/die SkiurlauberIn, alles was das Herz begehrt. Zu diesen rustikalen, aber exquisiten Hotels, gehört unter anderem auch das neue Mooser Hotel.

Im Vergleich zu St. Anton bietet Ischgl beinahe nur traditionelle und sehr teure Hotels und es findet sich nur eine kleine Reihe an vereinzelten  “Selbstverpfleger”- Appartements oder Chalets. Ein Aufenthalt in Ischgl ist daher kostspieliger, jedoch auf keinen Fall preiswertiger als in St. Anton.

Kauf einer Immobilie in St. Anton oder Ischgl

Beide Skigebiete erweisen sich im Kauf einer Immobilie als eher schwierig. In Ischgl und St Anton stehen kaum Grundstücke und Appartements auf dem Markt zum Verkauf und wenn doch, dann sind diese in der Regel sehr teuer.

Aus diesem Grund ist es ratsam, sich im gut situierten Nachbar-Skigebiet Galtür für den Kauf von Immobilien umzusehen. Man befindet sich nur 10 Minuten von den anderen Skigebieten entfernt und sieht sich durch die angemessenen Preise, nicht verpflichtet ein Grundstück an den Randgebieten von Ischgl oder St. Anton zu kaufen.

Schneebedingungen

Die winterlichen Bedingungen sind in erster Linie durch die kleine Entfernung der beiden Skigebiete in Ischgl und in St. Anton die selben. 2011-2012 gab es Unmengen an Schnee und das verschneite Ischgl wurde dadurch im Januar 2012 sogar von der Außenwelt abgeschnitten.  Das Dorf Lech, das zum Arlberg Skigebiet gehört und wofür der selbe Pass wie für St. Anton verwendet werden kann, zählt zu den Orten mit den schneereichsten Skipisten in den Alpen.

Skipisten

Ischgl bietet eine immense Auswahl an leichtgängigen Pisten oberhalb des Paznaun Tals. Besonders Pisten mit mittleren Schwierigkeitsgrad, die durch rote Tafeln gekennzeichnet sind, gibt es genug und ermöglichen ein angenehmes, stressfreies Skifahren in den Bergen.

Die Pisten in St. Anton sind aber auf keinen Fall unansehnlich, wenn man die schiere Größe des Skigebiets bedenkt. Man muss dazusagen, dass von allen umgebenden Skidörfern nur Stuben und Rendl von St. Anton durch Pisten und Lifte erreichbar sind.

Skifahren – abseits der Pisten.

Wer Gefallen im Skifahren abseits der Pisten findet, sollte sich für St. Anton als sein nächstes Urlaubs-Ziel entscheiden.

Neben bekannten Skigegenden wie Jackson Hole, Snowbird oder Verbier, zählt auch St. Anton zu den berühmtesten Orten für abgelegenes Ski-fahren. Im Dorf finden sich viele Tour  Guide Stellen, unter anderem auch die Firma “Piste to Powder”.

Dem beizufügen ist, dass viele begabtere SkifahrerInnen der Meinung sind, dass das Skigebiet St. Anton  einen allgemein hochwertigeren Standard bietet als das Skigebiet Ischgl.

Natürlich kann man auch in Ischgl sehr gut abseits der Pisten fahren, wenn die richtigen Schneebedingungen herrschen.

Après-Ski – am Nachmittag

Ischgl und St. Anton sind beide sehr berühmt für ihre große Auswahl an Après Ski-Möglichkeiten und Partylokalen.  Doch die Herangehensweise in punkto Partylaune ist in beiden Skigebieten eine andere.

In St. Anton vergeudet man keine Zeit zwischen Skifahren und Après-Ski nochmal in die Herberge zu fahren und sich umzuziehen, nein, die Skischuhe werden angelassen und ab halb 4 Uhr am Nachmittag wird bereits für Stimmung gesorgt. Besonders beliebt sind unter anderem die Bars Krazy Kangaruh und Mooserwirt, die sich beide auf dem Berg Galzig befinden und auf der Abfahrt zurück ins Dorf erreichbar sind. Im Mooserwirt werden die Fensterladen runtergelassen und DJ Gerhart kündigt den täglichen “Final Countdown” an, um dann die Party erst so richtig beginnen zu lassen. Die nächsten vier Stunden wird jede Menge Bier und Jägermeister getrunken, auf den Tischen getanzt und zu deutschen Schlagern (falsch) mitgesungen. Das Ganze endet damit dass die Feiernden benebelt ihre Skis zusammensuchen und sich im Dunkeln auf den Heimweg machen.

In Ischgl sammeln sich die Partygäste mehr im Zentrum der Gemeinde, als auf den Pisten. Nach der Abfahrt ins Tal, werden sofort der berüchtigte Kuhstall, die Trofana Alm oder die Schatzi Bar (mit Tänzerinnen in traditionellen Tiroler Trachten) aufgesucht und unsicher gemacht. Und obwohl jede Menge Spaß garantiert wird, fehlt dem Après-Ski in Ischgl das gewisse etwas, das das Feiern im  Mooserwirt in St. Anton mit sich bringt. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass das nach Hause kommen auf Skiern, im Gegensatz zum nach Hause gehen, dem Après-Ski einen besonderen Touch verleiht.

Après-Ski – am Abend

Für diejenigen, denen ein wenig Après Ski am Nachmittag bzw. frühen Abend nicht reicht, sondern Bars und Clubs suchen, die bis spät in die Nacht geöffnet haben, die werden in Ischgl fündig. In St. Anton findet man zwar coole Bars mit Musik (Kandahar, Piccadilly/Post, Scotty’s), jedoch keine richtigen Clubs. Ischgls zwei beliebteste Clubs, Posthorndl und Fire and Ice, bieten hingegen jede Menge Spaß beim Tanzen und Feiern. Auch der exotische Club Pacha veranstaltet wilde Parties, wie man sie nur auf Ibiza findet, mit TänzerInnen und eigener VIP Lounge. Außerdem gibt es in Ischgl zwei Striptease und Table Dance Lokale.

Fazit

Also welches Skigebiet ist denn nun das Bessere?

Natürlich kommt es am Ende ganz auf eigene Präferenzen für einen Skiurlaub an.

Ich, für meinen Teil, bevorzuge das Skigebiet von St. Anton wegen seines qualitativen, abwechslungsreichen Pistenangebots und seinen Möglichkeiten für Touren abseits der Pisten.

Die unzähligen Partymöglichkeiten in Ischgl haben natürlich auch ihren Vorteil, aber nur wenn man seinen Urlaub nicht zum intensiven Skifahren nutzen möchte. Man sollte aber nicht davor zurückschrecken beide Skigebiete auszuprobieren und zu schauen, welches sich für einen persönlich besser eignet.

Von Melanie Fallowfield